
Die fotografischen Porträts der Serie Anders wie Jeder entstanden 2016 während der Pride Parade in Berlin am Kottbusser Tor. Menschen wurden direkt auf der Straße angesprochen und in einem eigens dafür eingerichteten, studioähnlichen Setting an der U-Bahn-Station fotografiert.
Die neutrale Bildgestaltung und die gleichmäßige Ausleuchtung lenken den Blick auf das Wesentliche: den Menschen selbst, seine Persönlichkeit und seine individuellen Besonderheiten. Jedes Porträt zeigt einen einzigartigen Menschen und macht zugleich sichtbar, was uns alle verbindet. Denn so unterschiedlich wir auch sein mögen, trägt jeder Mensch etwas Besonderes in sich. In dieser Vielfalt begegnen wir uns auf Augenhöhe.
Die Serie lädt dazu ein, gesellschaftliche Normen und die Ursachen von Diskriminierung gegenüber queeren Menschen und der LGBTQIA+ Community zu hinterfragen. Sie plädiert für Offenheit, Sichtbarkeit und ein selbstbestimmtes Leben jenseits vorgegebener Kategorien und Erwartungen.
Anders wie Jeder ist eine Einladung, sich zu zeigen – mit allen Facetten, Eigenheiten und Besonderheiten, die uns ausmachen. Denn gerade in unserer Verschiedenheit liegt etwas Verbindendes. Sie macht uns nicht zu Gegensätzen, sondern zu einem Teil einer vielfältigen Gemeinschaft. Und sie ist es, die unsere Welt so faszinierend, lebendig und besonders macht.
Artists & LocationsBerlin / Bahnhof Kottbusser TorSkills & TasksPlanung und Umsetzung / PortraitfotografieYear2016Link/